URSPRUNG DES WELTSCHULMILCHTAGES


Der Weltschulmilchtag wurde von der Welt-Ernährungs-Organisation der Vereinten Nationen (FAO) am 28. September 2000 zum ersten Mal ausgerufen.
 LINK: http://www.fao.org

 

 

Hintergründe:

  • EU-Schulmilchprogramm
     Die EU fördert seit 1983 die Abgabe von Milch, Milchmilchgetränken und Naturjoghurt an Schulen und Kindergärten. Die Förderung ist in der Verordnung (EG) Nr. 2707/2000 festgehalten.
  • Ziel ist es, den Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen an Schulen und Kindertageseinrichtungen zu fördern. Daher stellt die EU für jeden Schüler einen bestimmten Betrag pro Schultag als Schulmilchbeihilfe zur Verfügung.
  • Folgende Produkte sind beihilfefähig:
     Vollmilch mit einem Fettgehalt von 3,5 %, teilentrahmte Milch mit einem Fettgehalt von 1,5 %, Milchmischgetränke aus Vollmilch oder teilentrahmter Milch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen (Vanille, Erdbeere, Kakao, etc.), Naturjogurt mit einem Fettgehalt von 1,5 und 3,5 %.
  • Die beihilfefähigen Erzeugnisse dürfen außer in Kindergärten nicht zur Zubereitung von Mahlzeiten verwendet werden. Das Einrühren in Getränkepulver ist allerdings erlaubt.
  • Damit die Beihilfe auch wirklich den Schülern zugute kommt, legt jedes Bundesland Höchstabgabepreise für die Schulmilcherzeugnisse fest. Diese Preise müssen in der Schule durch Aushänge bekannt gemacht werden.

 

Alter

Calciumzufuhr (mg/Tag)

1-4 Jahre

600

4-7 Jahre

700

7-10 Jahre

900

10-13 Jahre

1.100

13-19 Jahre

1.200

Erwachsene

1.000

 

Quelle: DGE

 

 

DREI GRÜNDE FÜR SCHULMILCH
1. Kinder brauchen starke Knochen:
Kalzium ist unerlässlich für den Aufbau und Erhalt gesunder Knochen und Zähne. Aktuelle Studienergebnisse belegen, dass Kinder und Jugendliche nicht ausreichend mit Kalzium versorgt sind. Ein Viertelliter Schulmilch und dazu ein Käsebrot decken bereits die Hälfte des täglichen Kalziumbedarfs ab.

 

2. Kinder müssen regelmäßig trinken: Zwischen ein bis eineinhalb Liter Flüssigkeit benötigen Kinder je nach Alter und Größe pro Tag. Schon ein geringer Flüssigkeitsmangel kann die Leistungsfähigkeit einschränken. Regelmäßige Trinkpausen sind wichtig, damit das Durstgefühl erst gar nicht aufkommt. Neben Mineralwasser und Fruchtsaftschorlen trägt die tägliche Portion Schulmilch dazu bei, den Flüssigkeitsbedarf der Kinder zu decken.


 

3. Kinder brauchen Energie: Um konzentriert in der Schule arbeiten zu können, brauchen Kinder Energie. Energielieferanten in der Nahrung sind Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Eine Portion Schulmilch in der Pause kann die Energiereserven auffüllen.

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