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Tag der Milch
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Schulmilch- und Schulobstprogramme: Mehr Geld, besserer Unterricht für Kinder

Plenartagung Pressemitteilung – Landwirtschaft08-03-2016

 Schoolchildren Sitting At Table Eating Packed LunchDie Abgeordneten fordern, die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen größere Anstrengungen für die gesunde Ernährung von Kindern unternehmen ©AP Images/European Union – EP

Die Schulmilch- und Schulobstprogramme sollen stärker unterstützt und der Unterricht über gesunde Ernährungsgewohnheiten verbessert werden. So steht es in einem Gesetzentwurf, über den sich Rat und Parlament bereits geeinigt haben, und der am Dienstag angenommen wurde. Dem Text zufolge werden nun die EU-Schulmilch- und Schulobstprogramme zusammengeführt und die jährliche Finanzausstattung um 20 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro erhöht.
“Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für eine gute Gesundheit, aber der Verzehr von Obst, Gemüse und Milch ist in der EU rückläufig. Deshalb ist es von größter Bedeutung, die Schulmilch- und Schulobstprogramme zu stärken, indem wir die Beihilfen erhöhen und Kinder im Unterricht besser über gesunde Ernährungsgewohnheiten aufklären. Das Parlament hat auch die finanzielle Stabilität des Programms sichergestellt, denn die Mitgliedstaaten können die EU-Mittel nicht einfach einseitig kürzen oder die Kriterien für deren Verteilung unter sich selbst verändern”, sagte der Berichterstatter Marc Tarabella (S&D, BE).
Aufklärung über gesunde Ernährungsgewohnheiten, verbesserte und fairere Beihilfen

Die Mitgliedstaaten, die am Schulprogramm teilnehmen, verpflichten sich, Kinder über gesunde Ernährungsgewohnheiten aufzuklären, sowie über lokale Nahrungsmittelketten, ökologischen Landbau, nachhaltige Erzeugung oder die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung. Kindern sollte auch die Landwirtschaft wieder näher gebracht werden, beispielsweise durch Besuche von Bauernhöfen.Das Parlament konnte eine Erhöhung der Finanzmittel für die Verteilung von Milch und begleitende pädagogische Maßnahmen um 20 Millionen Euro durchsetzen. Für Schulmilch belaufen sich die jährlichen Beihilfen nun auf 100 Millionen Euro, für Schulobst und -gemüse auf 150 Millionen Euro.

Die Abgeordneten konnten durchsetzen, dass die EU-Mittel gerechter unter den Mitgliedstaaten anhand von zwei Kernkriterien verteilt werden (einerseits der Anteil der sechs- bis zehnjährigen Kinder an der Bevölkerung, andererseits der Entwicklungsstand der jeweiligen Region innerhalb des betreffenden Mitgliedstaats). Die bisherige Nutzung der Unionsbeihilfe für die Abgabe von Milch und Milcherzeugnissen an Kinder wird berücksichtigt und durch einem neuen jährlichen Mindestbetrag je Kind ausgeglichen.
Folgendes haben die Abgeordneten sichergestellt:

  • Es sollten vorrangig frische und lokale Produkte verteilt werden, anstelle von verarbeiteten Lebensmitteln wie Suppen, Kompotte, Säfte, Joghurt und Käse. Diese sollten nur ergänzend zu frischem Obst, Gemüse oder frischer Milch verteilt werden,
  • Zugesetzte Süßungsmittel und künstliche Geschmackverstärker werden ausgeschlossen und die Verteilung von Produkten mit begrenzten Mengen an zugesetztem Zucker, Salz und Fett wird nur unter strengen Bedingungen zugelassen,
  • Produkte, die zugesetzte Früchte, Nüsse oder Kakao enthalten, wie zum Beispiel Schokoladenmilch oder Fruchtjoghurt, sowie Aromastoffe enthalten, kommen für EU-Beihilfen infrage, aber die EU wird nur die darin enthaltene Milch unterstützen.

Die nächsten Schritte

Der Kompromiss mit dem Rat wurde mit 584 Stimmen angenommen, bei 94 Gegenstimmen und 32 Enthaltungen. Der Rat muss nun noch formell zustimmen, und dann können die neuen Vorschriften am 1. August 2017 in Kraft treten.

HintergrundinformationenDie Schulmilchregelung wurde im Jahr 1977 eingeführt. Das Schulobstprogramm, das auch Vorschriften zur Erziehung enthält, wurde 2009 eingeführt. Beide Programme wurden ins Leben gerufen, um den Verzehr von Obst, Gemüse und Milcherzeugnissen in Schulen zu fördern. Bisher galten unterschiedliche Regelungen für die Programme. Alle 28 Mitgliedstaaten nehmen am Milchprogramm, 25 unter ihnen am Obstprogramm teil (alle außer Großbritannien, Finnland und Schweden).Die EU-Schulmilch- und Schulobstprogramme sind 2013/2014 bereits 10 Millionen (Obst) und 19 Millionen Kindern (Milch)  in der Union zugutegekommen.In den meisten Ländern geht der Verbrauch von Obst und Gemüse durch Kinder zurück. Mehr als 20 Millionen Kinder in der EU sind übergewichtig und Heranwachsende verzehren durchschnittlich nur 30-50% der jährlich empfohlenen Menge von Obst und Gemüse.

Schulmilch und -obst: Gesunde Ernährung stärker fördern

22.09.2015 Gesunde Ernährungsgewohnheiten sollten früh gefördert werden. Deshalb müssen die EU und ihre Mitglieder sich stärker dafür einsetzen, Kinder zum Verzehr gesunder Lebensmittel sowie lokaler Erzeugnisse zu ermutigen. Die Abgeordneten wollen gewährleisten, dass den Kindern verstärkt Kenntnisse über gesunde Ernährung vermittelt werden und sie in der Schule weiterhin Milch, Obst und Gemüse aus EU-Programmen erhalten.

Deshalb haben sie einen entsprechenden Gesetzentwurf und ein Verhandlungsmandat angenommen, um in Gesprächen mit den Mitgliedstaaten einen Kompromiss über die neuen Regeln zu erzielen.

“Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der Grundstein für eine gute Gesundheit. Trotzdem ist der Verbrauch von Obst, Gemüse und Milch in der gesamten EU zurückgegangen, mit negativen Folgen für die Europäer. Die neuen Regeln sollen sicherstellen, dass in den Schulen mehr getan wird – nicht nur, um unseren Kindern gesunde Lebensmittel zu verabreichen, sondern auch, um ihnen Kenntnisse über gesunde Ernährung zu vermitteln”, sagte der Berichterstatter Marc Tarabella (S&D, BE).

Informationen rund um die Schulmilch, Veranstaltungen zum Weltschulmilchtag und Medientipps für Lehrer/-innen findet man auf dem Deutschen Schulmilchportal unter www.weltschulmilchtag.de. Die Initiative Milch will nicht nur Schülern und Eltern, sondern auch Politik und Medien an den hohen Wert der Milch und Milcherzeugnisse erinnern.

Initiative Milch
c/o Haus für Kommunikation
Egbert Roggentin
Rochusstraße 217
53123 Bonn

Tel: 0228 227 88 66
info@initiative-milch.de

Die Milch macht´s – Schulmilch

Initiative Milch
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Bonn, 22.09.2014. Milch und Milcherzeugnisse sind wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung, der hohe Stellenwert von Milch in der Ernährung wird zum Weltschulmilchtag vermittelt.

40 Prozent der schulpflichtigen Kinder gehen ohne jedes Frühstück in die Schule
Die „Eskimo“ Studie des Robert-Koch‐Instituts belegt zum Beispiel: Viele Kinder trinken zu viel Limonaden, Eistees und Fruchtsäfte – nach den Erhebungen sogar mit weiter stark steigender Tendenz. Ernährungsexperten raten jedoch davon ab, Kindern in der Schule ausschließlich Wasser anzubieten:

Professor Dr. Günter Eissing von der Technischen Universität Dortmund, Professur für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung,: „Wasser ist lebenswichtig – aber für Kinder nicht genug. Wer nur Wasser anbietet und Kakao aufgrund seines Zuckergehalts verteufelt, übersieht, dass rund 40 Prozent der schulpflichtigen Kinder ohne jedes Frühstück in die Schule gehen – bei Jugendlichen sind es sogar noch mehr. Wasser allein reicht nicht aus, ernährungsbedingten Konzentrationsmangel bei Kindern und Jugendlichen auszugleichen. Milch und Kakao sind dagegen vollwertige Lebensmittel; Schulmilch- und Obst‐Programme sind deshalb ein Beitrag zur Chancengleichheit.“

Der bayrische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner betont, dass Trinkjoghurts, Molkedrinks und Fruchtmilch abwechslungsreiche Fitmacher für die langen Schultage sind. Sie liefern Nährstoffe für Kraft, Energie, Konzentration und Kalzium für den Knochenbau. Ein Grundschulkind benötige ca. 900 Milligramm Kalzium am Tag. Das könne es schon mit einem Viertel Liter Milch, 30 Gramm Käse und einem Becher Joghurt erreichen.

Informationen rund um die Schulmilch, Veranstaltungen zum Weltschulmilchtag und Medientipps für Lehrer/-innen findet man auf dem Deutschen Schulmilchportal unter www.weltschulmilchtag.de. Die Initiative Milch will nicht nur Schülern und Eltern, sondern auch Politik und Medien an den hohen Wert der Milch und Milcherzeugnisse erinnern.

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Der Milchverbrauch ging an deutschen Schulen allein in den vergangenen 15 Jahren um rund zwei Drittel zurück. (Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz).

Pressemitteilung 23.9.2013

Milch macht fit für den langen Schultag
LandFrauen engagieren sich für Schulmilch

Brigitte Scherb Foto: © Kurby
Brigitte Scherb Foto: © Kurby

Bonn, 23.09.2013 Milch und Milcherzeugnisse sind wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung, der hohe Stellenwert von Milch in der Ernährung wird zum 13. Weltschulmilchtag am 25.9.2013 vermittelt.

Brigitte Scherb, Präsidentin Deutscher LandFrauenverband e.V. sagt dazu: „Milch, am besten frisch vom benachbarten Bauernhof, ist das ideale Getränk, um Kinder fit und gesund zu machen. Es stärkt den Knochen- und Muskelaufbau und liefert Energie für einen langen Schultag. Ich freue mich besonders, wenn viele Aktionen und Veranstaltungen anlässlich des Weltschulmilchtages die Vorzüge von Schulmilch weiter bekannt machen. Nur so können wir gemeinschaftlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung der Kinder und Jugendlichen beitragen!“

Schülerwettbewerb zum Weltschulmilchtag
Tetra Pak veranstaltete zum Weltschulmilchtag unter anderem einen bundeweiten Bastelwettbewerb für Grundschulen mit dem Titel „Recycling einmal anders: Designobjekte aus Getränkekartons“. Landliebe zeigt ebenfalls ein großes Engagement bei der Schulmilch.

Informationen rund um die Schulmilch, Veranstaltungen zum Weltschulmilchtag und Medientipps für Lehrer/-innen findet man auf dem Deutschen Schulmilch Serviceportal der Initiative Milch (Bonn) unter www.weltschulmilchtag.de. Die Initiative Milch will nicht nur Schüler und Eltern, sondern auch die Politik an den hohen Wert der Milch und Milcherzeugnisse erinnern, denn der Absatz von Schulmilch ist leider weiter rückläufig.

Pressemitteilung 11.4.2013

Schulmilch
Schulmilch

Schulmilch

Mitmachen bei der EU-Befragung zum Schulmilch-Programm

Die Europäische Kommission hat erkannt, dass das Schulmilchprogramm einer Verbesserung bedarf und führt deshalb eine Umfrage zum EU-Schulmilch-Programm durch. Die Informationen dazu sowie Hintergrundwissen und Informationen zum Ablauf findet jeder auf dem Deutschen Schulmilch Serviceportal – siehe: www.weltschulmilchtag.de/umfrage-eu-schulmilch-programm/index.php.

Der Titel der Befragung lautet: „Konsultation zur Überprüfung der GAP-Regelungen für die Abgabe landwirtschaftlicher Erzeugnisse an Schulkinder“

Aufgerufen, sich an dieser Konsultation zu beteiligen, sind alle Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Behörden, die von einer Überarbeitung der GAP-Regelungen für die Abgabe landwirtschaftlicher Erzeugnisse an Schulkinder betroffen sind. Der Konsultationszeitraum läuft noch bis zum 22.04.2013.

Im Schuljahr 2010/11 erhielten im Rahmen dieser beiden Programme über 25 Millionen Kinder der teilnehmenden EU-Länder ungefähr 43 000 Tonnen Obst und Gemüse sowie 300 000 Tonnen Milch und Milchprodukte.

Jüngste Studien, z. B. die Evaluierung des Schulobstprogramms und ein Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs, haben aufgezeigt, dass die beiden Programme verbessert und effizienter gestaltet werden müssen. Mit dem jetzigen Konsultationspapier soll herausgefunden werden, wie dies bewerkstelligt werden kann.

Die Initiative Milch ruft zur zahlreichen Teilnahme auf und verweist auf die Schulmilch-Plattform www.weltschulmilchtag.de. Als Impulsgeber für einen zeitgemäßen und bewussten Umgang mit Milch versteht sich die Initiative Milch und weist auch auf den Tag der Milch am 1. Juni 2013 hin – Aktionen dazu finden sich auf der Milch-Service-Plattform www.tag-der-milch.de.

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Initiative Milch fordert zum Weltschulmilchtag:

Milch hat viele Facetten
Milch hat viele Facetten

Milch ist gesund

Schluss mit Cola, Limo und Bubble Tea!

Bonn, 25. September 2012. Der Schulmilchabsatz geht weiter zurück und dies hat nachteilige Auswirkungen, denn Milch liefert wichtige Bausteine für eine gesunde Ernährung. Zum 12. Weltschulmilchtag am 26.9.2012 fordert die Initiative Milch, Bonn, Schluss mit Cola, Limo und Bubble Tea zugunsten von Schulmilch.

„Milch und Milcherzeugnisse sind wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung. Der hohe Stellenwert von Milch in der Ernährung wird zum Weltschulmilchtag vermittelt.“ so Egbert Roggentin von der Initiative Milch, verantwortlich für das Serviceportal zum Weltschulmilchtag unter www.weltschulmilchtag.de. „Leider gibt es an vielen Schulen gar keine Schulmilch mehr zu kaufen – diesen Trend gilt es zu stoppen.“

In Bayern findet zurzeit ein vorbildliches Projekt „Schulfrühstück“ statt, zu dem der bayrische Kultusstaatssekretär Bernd Sibler gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner dieser Tage den Startschuss gab. Dieses Projekt, das das EU-Schulmilch- und Schulfruchtprogramm miteinander kombiniert, versorgt in den nächsten Monaten 100 Grundschulen in ganz Bayern kostenlos mit Milchprodukten und Obst. So beginnen die Kinder den Schultag mit einem gemeinsamen gesunden Frühstück und werden mit den Vorzügen ausgewogener Ernährung vertraut gemacht.

Schülerwettbewerb zum Weltschulmilchtag

Zum Weltschulmilchtag engagiert sich auch die Wirtschaft – Tetra Pak veranstaltet einen bundeweiten Bastelwettbewerb für Grundschulen mit dem Titel „Ku(h)nterbunt – Kunst aus Milchkartons“ und auf Facebook wird ein Wettbewerb mit dem Jungschauspieler Jascha Rust gestartet. Landliebe zeigt ebenfalls ein großes Engagement bei der Schulmilch.

Informationen rund um die Schulmilch, Veranstaltungen zum Weltschulmilchtag und Medientipps für Lehrer/-innen findet man auf dem Schulmilchportal der Initiative Milch (Bonn) unter www.weltschulmilchtag.de. Die Initiative Milch will nicht nur Schülern und Eltern, sondern auch Politik und Medien an den hohen Wert der Milch und Milcherzeugnisse erinnern.

Jascha Rust

Jascha Rust: „Milch ist cool!“

Jascha Rust
Jascha Rust

Immer weniger deutsche Schulen bieten heute Milch an. Schauspieler Jascha Rust, unter anderem bekannt aus der TV-Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ und „Das perfekte Promi Dinner“, wird dagegen aktiv. „In meiner Schule gab’s nur Kaffee, Cola, Limo und Eistee. Milch – Fehlanzeige! Mir liegt echt am Herzen, das zu ändern.“ Der Teenie-Schwarm unterstützt deshalb das Engagement von Getränkekartonhersteller Tetra Pak für mehr Milch. Perfekter Anlass ist der Weltschulmilchtag. „Dafür habe ich mir mit ‚Erdbeer-Litschi Morning-Dream’ und ,Pink Love Himbeer’ extra coole Milch-Shake-Rezepte ausgedacht. Die schmecken hammergut!“

Der Weltschulmilchtag wird am 26. September 2012 in über 40 Ländern gefeiert. Er wurde im Jahr 2000 von den Vereinen Nationen ins Leben gerufen. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie wichtig Milch für eine gesunde Ernährung ist. Tetra Pak unterstützt den Weltschulmilchtag seit vielen Jahren. In diesem Jahr startet das Unternehmen unter anderem einen Facebook-Wettbewerb. Zu gewinnen gibt es dabei ein exklusives Frühstück mit Jascha Rust: „Ich lade den Gewinner zu einem tollen Brunch in mein Berliner Lieblings-Bistro ein. Da gibt’s die verrücktesten Frühstücks-Ideen mit Milch, garantiert super lecker!“

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb und die Rezepte für die Shakes „Erdbeer-Litschi Morning-Dream“ und „Pink Love Himbeer“ gibt es ab dem 26.09. unter www.facebook.com/tetrapak.deutsch.

Quelle: Tetra Pak

Weltschulmilchtag am 28. September 2011

Bonn, 27.09.2011. Milch und Milcherzeugnisse sind wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung, der hohe Stellenwert von Milch in der Ernährung wird zum Weltschulmilchtag vermittelt.

Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Mitglied des Bundestages sagt dazu: „In vielen Ländern, so auch in der Europäischen Union und speziell auch bei uns in Deutschland, werden Milcherzeugnisse in Schulen durch eine staatliche Beihilfe verbilligt abgegeben. Dies ermöglicht Schülerinnen und Schülern während ihres täglichen Aufenthalts in der Schule eine preiswerte Versorgung mit dem Grundnahrungsmittel „Milch“. Der Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen kann zu einer ausgewogenen Versorgung mit wichtigen Nährstoffen beitragen und so die Fitness der Schüler und damit die Chancen für einen hohen Lernerfolg verbessern.“

Eine von der Bundesregierung in den vergangenen beiden Schuljahren durchgeführte wissenschaftliche Untersuchung des Ernährungsverhaltens von Schülerinnen und Schülern in Schulen hat gezeigt, dass viele Kinder durchaus sehr gerne schon zu Hause, aber auch in der Schule „ihre“ Milch trinken – wenn sie denn angeboten wird.

Seit über 30 Jahren gibt es das EU-Schulmilchprogramm, das den Absatz von Milch und Milchprodukten in Schulen anregen möchte. Die Nachfrage ist in Deutschland regional verschieden. Der Schulmilchverbrauch in Deutschland nimmt trotz verschiedener Bemühungen ab.

Informationen rund um die Schulmilch, Veranstaltungen zum Weltschulmilchtag und Medientipps für Lehrer/-innen findet man auf dem Schulmilchportal der Initiative Milch (Bonn) unter www.weltschulmilchtag.de. Die Initiative Milch will nicht nur Schülern und Eltern, sondern auch Politik und Medien an den hohen Wert der Milch und Milcherzeugnisse erinnern. Ferner startet Tetra Pak einen Malwettbewerb und Onlinespiel zum Weltschulmilchtag. „Mit der Aktion möchten wir Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise für eine ausgewogene Ernährung sensibilisieren. Milch als Vitamin- und Kalziumlieferant spielt dabei eine wichtige Rolle“, erläutert Dr. Heike Schiffler, Direktorin Kommunikation und Umwelt bei Tetra Pak.

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Grusswort zum Weltschulmilchtag 2011

Peter Bleser

Welt-Schulmilchtag am 28. September 2011

Peter Bleser
Peter Bleser

2011 jährt sich der „Welt-Schulmilchtag“ zum elften Mal. Er wurde von der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen „FAO“ ins Leben gerufen. Ziel der FAO-Initiative ist es, die Aufmerksamkeit von Schülern, Eltern und Erziehern sowie von Presse, Politik und sonstigen Multiplikatoren auf die Schulmilch zu lenken. Denn Milch und Milcherzeugnisse sind wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung.

Schulmilchprogramme in Baden-Württemberg

Pressemitteilung 9.9.2011

Minister Alexander Bonde: Eine ausgewogene Pausenverpflegung für alle Schulkinder ist wichtig für die optimale körperliche und geistige Entwicklung. Nutzen Sie die Schulfrucht- und Schulmilchprogramme

Ministerium unterstützt mit begleitenden pädagogischen Bildungsangeboten

09.09.2011 Ein vollwertiges Frühstück und eine gesunde Pausenverpflegung sind für die

körperliche und geistige Entwicklung von Schulkindern notwendig. Regelmäßig frisches Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukte gehören dazu. Eine neue Studie belegt, dass die Schulmilch mithelfen kann, die Konzentration der Kinder in der Schule zu verbessern.

Der Schulanfang ist eine optimale Gelegenheit für einen Neustart auch beim Frühstück.

Milch macht müde Schüler munter / PM 28.12.10

Die Initiative Milch fordert niedrige Schulmilchpreise in 2011

Milch
Milch

30 % der Schülerinnen und Schüler gehen ohne Frühstück zur Schule. Eine wissenschaftliche Untersuchung der Universität Dortmund belegt, dass Schülerinnen und Schüler, die morgens zu Hause frühstücken und auch in der Schule ein zweites Pausenfrühstück, insbesondere auch mit Milch und Milcherzeugnissen, erhalten, ihren „Glukosespiegel“ hoch genug halten, über eine messbar höhere Konzentrations- und Merkfähigkeit verfügen und damit eben zu wesentlich besseren schulischen Leistungen gelangen können. Ferner stärkt das Kalzium in der Milch die Knochenbildung. Dieses Potenzial sollten auch die Schüler nutzen, die jetzt noch ohne Frühstück zur Schule gehen.

Professor Eissing von der Technischen Universität Dortmund macht vor allem den hohen Preis für Schulmilch mitverantwortlich für den dramatischen Rückgang der Schulmilch in den vergangenen Jahren. „Das Angebot der Schulmilch, insbesondere an Grundschulen, hat sich durch die Preisgestaltung in den letzten Jahren für den Verbraucher verschlechtert. Durch die Logistikkosten ist der Milchpreis deutlich höher als zum Beispiel bei Discountern,“ erklärt Eissing. Die Folge sei, dass viele Eltern die Milch in der Schule als zu teuer empfinden. Hinzu kommt, dass es im Handel so gut wie keine Packungsgebinde von einem Viertelliter gibt und so die Eltern schnell auf Limonadengetränke umsteigen.

Milch ist dabei bei Kindern durchaus positiv besetzt und besitzt für das Schulfrühstück insbesondere von Grundschulkindern nach wie vor eine große Bedeutung. Milch und Milchprodukte sind wichtige Nährstofflieferanten und für die geistige Leistungsfähigkeit notwendig.

„Stärkere Subventionierung der Schulmilch“

Einem Schulmilchangebot kommt daher eine besondere Bedeutung zu. „Die Schüler haben so den täglichen Zugang zur Milch und sind nicht von Kaufentscheidungen der Eltern abhängig“, erläutert Eissing. So fordert Professor Eissing eine stärkere Subventionierung der Schulmilch, die in den vergangene Jahren immer weiter zurückgegangen ist. Schulmilchversuche in Nordrhein-Westfalen hätten jedoch gezeigt, dass ein kostenloses bzw. weitgehend kostenloses Angebot den Verbrauch drastisch steigert.

Als Konsequenz aus den vorliegenden Untersuchungen plädiert die Initiative Milch für eine erhebliche Schulmilchpreissenkung. Es ist Zeit zu handeln, schließlich ist der Absatz von Schulmilch in den letzten Jahren um über 70 % zurückgegangen.

Die Beihilfesätze für Schulmilch wurden seit dem Jahr 2000 um über 40 Prozent gekürzt. Dies blieb nicht ohne Folgen. So nimmt in Deutschland derzeit nur noch in Kindergärten und Grundschulen eine größere Anzahl von Kindern am Schulmilchfrühstück teil. Insgesamt liegt die Teilnahme in Deutschland an Schulen bei nur rund 6 % aller Berechtigten. In vielen weiterführenden Schulen wird schon gar keine Schulmilch mehr angeboten.

Professor Dr. Günter Eissing ist Professor für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung an der Technischen Universität Dortmund und hat unter anderem seit Jahren die Wechselwirkung von gesundem Frühstück und der Leistungsfähigkeit in der Schule untersucht.

Das ganze Interview finden Sie auf den Internetseiten www.weltschulmilchtag.de und www.initiative-milch.de.

Dort findet man auch weiterführende Informationen zum Thema Milch und Anregungen für Eltern und Lehrer z.B. wie man das Thema Milch zeitgemäß in den Schulunterricht einbringen kann.

Schulmilch macht Schüler fitter.

Auch zum Weltschulmilchtag 2011 wird das Internetportal www.weltschulmilchtag.de genutzt. Auf dem Portal stehen Informationen für Lehrer, Eltern und Schüler zum Themenfeld Schulmilch zur Verfügung. Egbert Roggentin, Sprecher der Initiative Milch: „Es geht heutzutage nicht nur um die Vermittlung der positiven Fakten zur Milch bei einer ausgewogenen Ernährung, es geht auch darum, Milch wieder als wertvolles Gut wahrzunehmen, welches emotional aufgeladen ist und mit großer Selbstverständlichkeit in vielen Facetten konsumiert wird. Dieses zu verinnerlichen und zu vermitteln muss in der Schule beginnen.“

Belege erwünscht
Kontakt (V.i.S.d.P.):
Initiative Milch
c/o. Haus für Kommunikation
Egbert Roggentin
Rochusstraße 217
53123 Bonn
Tel: 0228 227 88 66
info@initiative-milch.de
www.weltschulmilchtag.de, www.initiative-milch.de

Milch macht müde Schüler munter
Foto: Initiative Milch

Pressemitteilung, Bonn, 15.12.2010

 

Gesunde Ernährung, Foto: Initiative Milch

MILCH und GESUNDE ERNÄHRUNG:
Marketingaktivitäten 2011

Gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung

2011 engagiert sich das Haus für Kommunikation erstmals auch zum Tag der gesunden Ernährung, der bereits am 7. März stattfindet.

Die „Initiative Milch“ aus dem Haus für Kommunikation hat im Jahr 2010 Serviceportale zu den Gedenk- und Aktionstagen „Tag der Milch“, „Weltschulmilchtag“ entwickelt. Auf ihnen werden Veranstaltungen, Wettbewerbe oder andere Aktivitäten unterschiedlichster Initiatoren gebündelt. Ergänzt werden die Portale um themenbezogene Informationen, Trends, Tipps und Gewinnspiele. So sind 2010 mit den beiden Serviceportalen www.tag-der-milch.de und www.weltschulmilchtag.de zeitgemäße virtuelle Informationsplattformen für Medienvertreter, Brancheninsider und interessierte Verbraucher entstanden. Mit großem Erfolg und hoher Nutzung. Auf diese Weise lässt sich offensiv und aufmerksamkeitsstark kommunizieren.

Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2011 gibt es zum ersten Mal das Portal www.tag-der-gesunden-ernaehrung.de. Auch auf dieser Seite können Botschaften zielgerichtet platziert werden, sie dient als Plattform des Engagements im Bereich der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion und der gesunden Ernährung.
Für alle drei Serviceportale sind Kooperationspartner herzlich willkommen. Kontakt: Haus für Kommunikation, Egbert Roggentin, info@haus-fuer-kommunikation.de oder Tel. 0228 227 88 66.

Politik wünscht stärkeren Milchkonsum an Schulen

Ein Glas Milch

11. Weltschulmilchtag am 29. September 2010 –
Politik wünscht: Mehr Milch in den Schulen.

Seit im September 2000 die Welternährungsorganisation der

Ein Glas Milch
Ein Glas Milch

Vereinten Nationen (FAO) erstmals den „Weltschulmilchtag“ ausgerufen hat, wird das Thema Schulmilch in Europa und speziell in Deutschland immer wieder diskutiert – mit wechselnden Erfolgen. So steigt die Beteiligung am EU-Schulmilchprogramm in
unseren Nachbarländern Polen, Frankreich und Schweden seit einigen Jahren beständig. In Deutschland ist die Entwicklung hingegen regional unterschiedlich.
Auch aus diesem Grund wünscht sich die parlamentarische Staatssekretärin Julia Klöckner in ihrem Grußwort zum Weltschulmilchtag deutlich mehr Milch an den
Schulen: „Ich wünsche mir, dass vom Weltschulmilchtag 2010 ein erneuter Impuls ausgeht, um die Inanspruchnahme von Schulmilcherzeugnissen gerade auch in weiterführenden Schulen wieder zu erhöhen. Hierzu ist es sicher auch erforderlich, das Image von Milch und Milcherzeugnissen vor allem bei
Jugendlichen zu verbessern.

Schulmilch ist zu teuer

Schulmilch ist zu teuer
Die Initiative Milch spricht sich für Schulmilchpreise auf Discounterniveau aus

Anlässlich des Weltschulmilchtags, am 29. September 2010, sprach die Initiative Milch mit Professor Dr. Günter Eissing von der Technischen Universität Dortmund, über die Bedeutung der Schulmilch und die Gründe für den starken Rückgang an Schulen.

In dem Interview macht Professor Eissing vor allem den hohen Preis für Schulmilch mitverantwortlich für den dramatischen Rückgang der Schulmilch in den vergangenen Jahren. „Das Angebot der Schulmilch, insbesondere an Grundschulen, hat sich durch die Preisgestaltung in den letzten Jahren für den Verbraucher verschlechtert.

Interview mit Prof. Dr. Günter Eissing

Schulmilchverzehr –
Argumente zum Weltschulmilchtag am 29.9. 2010

Initiative Milch: Milch ist für Kinder wichtig. Wie kann der Stellenwert der Milch gegenüber Eistees, Limonaden und Energydrinks gesteigert werden?

Prof. Dr. Günter Eissing: Das Ernährungsverhalten wird insgesamt von den drei Faktoren Einstellungen, Normen und Selbstwirksamkeitserwartungen bestimmt. Die Einstellung zur Milch ist bei Kindern durchaus positiv: Milch wird als ein Fitmacher angesehen. Diese Einstellung ist bei Jungen stärker ausgeprägt als bei Mädchen. Die Ernährung wird sehr stark durch kulturelle Normen bestimmt. Diese werden insbesondere durch die Eltern vermittelt, aber auch durch die Klassengemeinschaft und die Lehrperson. Für das Ernährungsverhalten von Kindern ist insbesondere der Zugang zu bestimmten Lebensmitteln als Ausdruck der Selbstwirksamkeitserwartungen wichtig. Die letzten beiden Punkte können durch das Schulmilchangebot wesentlich verbessert werden. Die Schüler haben so den täglichen Zugang zur Milch und sind nicht von Kaufentscheidungen der Eltern abhängig. Aus der pädagogischen Arbeit heraus können mit den Kindern in der Schule Normen für das Ernährungsverhalten entwickelt werden, zum Beispiel der Verzicht auf stark zuckerhaltige Getränke wie Eistees.

Gut Frühstücken bringt bessere Noten

Professor Dr. Günter Eissing von der Technischen Universität Dortmund, Professur für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung, stellte erstmals im Rahmen der Messe hogatec die wichtigsten Erkenntnisse aus seiner wissenschaftlichen Studie zum „Einfluss der Frühstücksqualität auf die mentale Leistung“ vor.

Im Rahmen einer Sonderausstellung zum Thema Schulverpflegung wurde am 14. September ein Pressegespräch durchgeführt, welches von der LV Milch NRW initiiert wurde.

Wer macht was zum 11. Weltschulmilchtag?

Presseinformation, Bonn 16. Juli 2010

Am 29. September 2010 dreht sich weltweit alles um die Schulmilch. Zu diesem internationalen „Weltschulmilchtag“ engagieren sich Verbände und Unternehmen aus der Milchwirtschaft, um sich für die Schulmilch einzusetzen. Die „Initiative Milch“ (Bonn) hat dazu unter www.weltschulmilchtag.de eine Plattform ins Leben gerufen, auf der ab sofort Verbände Aktionen rund um das Thema Schulmilch kostenfrei einstellen können. Dieser neue Internet-Service soll den Tag bundesweit bekannter machen und der Presse, Schulen sowie interessierten Verbrauchern eine leicht auffindbare Orientierung bieten, was zum „Weltschulmilchtag“ passiert. Lehrer finden hier Links zur Unterrichtsgestaltung zum Thema Milch, Milchprodukte und gesunde Ernährung. Gewinnspiele runden das Angebot der Website ab.

Seit dem 28. September 2000 gibt es den Weltschulmilchtag. Er wurde von der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) initiiert und wird mittlerweile in über 40 Ländern gefeiert. Neben dem Tag der Milch am 1. Juni eines jeden Jahres ist der Weltschulmilchtag der wichtigste Termin zum Thema Milch. Gerade das Image von Milch in Schulen ist verbesserungswürdig. So ist der Verbrauch von Milch an Schulen und Kindergärten seit 1993 um zwei Drittel zurückgegangen. Dabei ist Milch für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen enorm wichtig. Der Absatz von Schulmilcherzeugnissen ist von 1993 bis zum Schuljahr 2008/2009 um knapp 72% gesunken. Der durchschnittliche Schulmilch-Jahresverbrauch pro Kind liegt derzeit bei nur 1,9 Litern. Das heißt, bei einem Esslöffel pro Tag.

Wer Aktionen zum Weltschulmilch plant, oder sich zu dem Thema engagieren möchte, melde sich bitte bei der Initiative Milch, Bonn 0228 227 88 66 oder per Mail an info@initiative-milch.de. Die „Initiative Milch“ versteht sich als Impulsgeber für einen zeitgemäßen und bewussten Umgang mit Milch. Die Initiative dient als Plattform des Engagements im Bereich der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion.

Mit freundlichen Grüßen
Egbert Roggentin

Kontakt:
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Haus für Kommunikation startet Initiative Milch

Bonn, 19. März 2010.

Egbert Roggentin
Egbert Roggentin

Das Haus für Kommunikation hat nach Gesprächen mit verschiedenen Partnern des Milchmarktes – Verbänden, Handel und Industrie – die Initiative Milch gestartet. Die Initiative zielt vor allem auf eine umfassende Imageverbesserung von Milch und Milcherzeugnissen. Darüber hinaus ist sie Impulsgeber für einen zeitgemäßen und bewussten Umgang mit Milch und Milcherzeugnissen. Darüber hinaus ist sie Impulsgeber für einen zeitgemäßen und bewussten Umgang mit Milch. Sie dient als Plattform des Engagements im Bereich der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion. Das Haus für Kommunikation hat einen neuen Kommunikationsansatz zur Milch für die Initiative Milch erarbeitet und stellt ihn zurzeit potentiellen Partnern vor.

„In Deutschland hat der Wegfall der CMA in die Imagewerbung und Absatzförderungsprogramme für Lebensmittel und insbesondere auch der Milchprodukte ein großes Loch gerissen. Wir möchten einen breiten Kommunikationsauftritt, der möglichst von vielen der Milchwirtschaft getragen wird“, erläutert Egbert Roggentin. „Milch ist ein Massenprodukt, das in der Regel nur noch durch Preiskämpfe und Billigangebote wahrgenommen wird. Wir legen den Fokus auf eine breit gefächerte Emotionalisierung und gehen dabei weit über die einfache sachbezogene Aufklärung über Milchprodukte hinaus.“ Über generische Kampagnenansätze soll das Vertrauen in Milch und Milchprodukte nachhaltig gestärkt und gefördert werden.

Egbert Roggentin (46) ist Gründer (2007) und Koordinator im Haus für Kommunikation. Roggentin war zuvor unter anderem 12 Jahre bei Ketchum Pleon (damals Pleon KohtesKlewes) als Senior Consultant verantwortlich für den Bereich Kampagnen und Event-Kommunikation. Er beriet Unternehmen und Institutionen bei bundesweiten PR und Marketingauftritten.

Das Haus für Kommunikation ist ein Kompetenzverbund erfahrener Öffentlichkeitsarbeiter, Werber, Designer, Filmemacher und Marktforscher. Sie entwerfen umfassende Konzepte für Kampagnen, realisieren einzelne wie komplexe Kommunikationsaufgaben, konzentrieren Ideen und Kräfte aber genauso auf besondere Projekte wie die Initiative Milch.

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Grußwort zum Weltschulmilchtag

Julia Klöckner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Julia Klöckner
Julia Klöckner

10-jähriges Jubiläum des Weltschulmilchtages am 29.September 2010 Jubiläen sind gute Gelegenheiten, einmal innezuhalten und zu betrachten, was sich bis heute an Veränderungen ergeben hat. Auch zum Jubiläum des Weltschulmilchtages sollten wir uns darüber Gedanken machen, was in den vergangenen zehn Jahren erreicht wurde, seit am 28. September 2000 die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erstmals den „Weltschulmilchtag“ ausgerufen hat. Da gibt es in Europa und speziell in Deutschland durchaus positive Ansätze, aber auch negative Entwicklungen zu bemerken.

Positiv registriert werden kann die Erweiterung der förderfähigen Produktpalette der Europäischen Union auf attraktivere Erzeugnisse. Dazu gehören zum Beispiel Fruchtjoghurt oder auch Buttermilch mit Früchten. Auch die Schaffung von einheitlichen Fördersätzen in der EU bei gleichzeitiger Anhebung der Förderung für entrahmte Erzeugnisse sowie erhebliche Vereinfachungen in der Durchführung sind positive Entwicklungen.

Andererseits hat die EU aber auch die Beihilfesätze seit dem Jahr 2000 um über 40 Prozent gekürzt.

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Grusswort zum Weltschulmilchtag 2011

Welt-Schulmilchtag am 28. September 2011

Peter Bleser
Peter Bleser

2011 jährt sich der „Welt-Schulmilchtag“ zum elften Mal. Er wurde von der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen „FAO“ ins Leben gerufen. Ziel der FAO-Initiative ist es, die Aufmerksamkeit von Schülern, Eltern und Erziehern sowie von Presse, Politik und sonstigen Multiplikatoren auf die Schulmilch zu lenken. Denn Milch und Milcherzeugnisse sind wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung.

Weltweit haben sich über 40 Länder der FAO-Aktion angeschlossen. Auch in Deutschland sind wieder viele Veranstaltungen in und außerhalb von Schulen vorgesehen. Eine entsprechende Medienpräsenz sowie die Berichterstattung über diese Veranstaltungen bieten beste Gelegenheiten, um auf den hohen Wert der Milch und ihrer Erzeugnisse für die menschliche Ernährung von Kindes Beinen an hinzuweisen.

In vielen Ländern, so auch in der Europäischen Union und speziell auch bei uns in Deutschland, werden Milcherzeugnisse in Schulen durch eine staatliche Beihilfe verbilligt abgegeben. Dies ermöglicht Schülerinnen und Schülern während ihres täglichen Aufenthalts in der Schule eine preiswerte Versorgung mit dem Grundnahrungsmittel „Milch“. Der Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen kann zu einer ausgewogenen Versorgung mit wichtigen Nährstoffen beitragen und so die Fitness der Schüler und damit die Chancen für einen hohen Lernerfolg verbessern.

In Deutschland wird die staatliche Schulmilchförderung von der „Initiative Milch“, den Landesvereinigungen der Milchwirtschaft, der Initiative „Schulmilch für Alle“, Schulmilchlieferanten und den Schulmilch erzeugenden Molkereien sowie vielen weiteren Sponsoren begleitet und unterstützt.

Dabei ist die „Initiative Milch“ genauso zu begrüßen, wie die übrigen Organisationen und Initiativen. Denn die jungen Kunden sind die Verbraucher „von heute und morgen“. Diese Aktivitäten finde ich daher sehr wichtig und richtig. Wir wissen, dass überzeugte Schulmilchverbraucher auch zu Hause die Wertigkeit von Milch und Milcherzeugnissen zu schätzen wissen.

Eine von der Bundesregierung in den vergangenen beiden Schuljahren durchgeführte wissenschaftliche Untersuchung des Ernährungsverhaltens von Schülerinnen und Schüler in Schulen hat gezeigt, dass viele Kinder durchaus sehr gerne schon zu Hause, aber auch in der Schule „ihre“ Milch trinken – wenn sie denn angeboten wird.

Es ist allgemeiner Konsens, dass auch Lebensmittel aus Milch immer wieder in den Fokus eines gesunden und ausgewogenen Verzehrs gestellt werden müssen. Die „Initiative Milch“ leistet hierbei eine wertvolle Arbeit, indem sie allen an einer gesunden Ernährung Interessierten durch einen ansprechenden Internetauftritt, durch ihre Marketing-Angebote und die Öffentlichkeitsarbeit einen Überblick über diesen vielfältigen Themenbereich gibt.

Ich wünsche der „Initiative Milch“ weiterhin viel Erfolg für Ihre vielseitigen Aktivitäten!
Peter Bleser

Hintergrundinformationen zur Schulmilch

Milch und Milcherzeugnisse gelten aufgrund ihres Gehalts an Calcium, Vitamin B2, Phosphor, Protein, Jod und Zink als unerlässliche Bestandteile einer Kinder- und Jugendlichenernährung.

Entwicklung des Schulmilchabsatzes

In Deutschland werden Milch und Milchmischgetränke in vielen Kindergärten und Schulen über das EU-Schulmilchprogramm angeboten. Der Milchverbrauch im Rahmen dieses Programms geht allerdings seit Jahren beständig zurück.

Die Ursachen für den Verbrauchsrückgang sind vielschichtig. Als wichtige Gründe werden genannt:

* Höhe der Beihilfe (derzeit 18,15 Cent/kg),
* Schwierigkeiten bei Organisation und Verteilung der Schulmilch vor Ort (Mangel an schuleigenem Personal, erschwerte Verteilung, kurze Pausen),
* wenig attraktive Produktpalette vorgegeben durch das EU-Schulmilchprogramm (die EU-Kommission hat eine Öffnung der Produktpalette zugesagt, soll in den kommenden Monaten im Verwaltungsausschuss geprüft werden) und
* oft mangelndes Bewusstsein für den gesundheitlichen Stellenwert der Milch.

Staatliche Förderung der Schulmilch

Der Absatz von Milch und Milcherzeugnissen in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen wird seit 1977 durch die EU gefördert. Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen die Notwendigkeit einer ausgewogenen Ernährung unter der Mitverwendung von Milch und Milcherzeugnissen zu vermitteln.

Seit 1994 wurde die Beihilfe mehrmals abgesenkt, von vormals etwa 40 Cent auf derzeit rund 18 Cent je Kilogramm Milch. Deutschland konnte aber weitere Absenkungen im Rahmen der Verhandlungen zum Mini-Milchpaket verhindern.

Im Zuge der Beihilfesenkung ist seit 1993 ein anhaltender Verbrauchsrückgang im Rahmen der EU-Maßnahme festzustellen. Seither hat sich die in Deutschland im Rahmen des Schulmilchbeihilfesystems abgesetzte Menge um 66 Prozent und die ausgezahlte Beihilfe um 81 Prozent reduziert. Im Schuljahr 2005/06 wurden für rund 43.800 Tonnen rund 8,8 Millionen Euro Beihilfen an die Lieferanten in Deutschland ausgezahlt. EU-weit wurden im Rahmen des Schulmilchprogramms rund 320.000 Tonnen Milch abgesetzt. Dafür wurden rund 66 Millionen Euro Beihilfe gezahlt.

Begünstigt sind pro Schüler und Schultag 0,25 Kilogramm Vollmilch. Die Preise je Portion liegen zwischen 20 Cent für lose abgegebene Frischmilch und 40 Cent für Milchmischgetränke.

Eine 2003 vom BMELV durchgeführte Informationsveranstaltung zum Thema Schulmilch ergab, dass Elternverbände, Versorger, Landesvereinigungen für Milchwirtschaft, Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) und die meisten der die Maßnahme durchführenden Landesministerien durchaus an einer Weiterführung und Belebung der Maßnahme sehr interessiert sind, mangelnde Zusammenarbeit vor Ort jedoch oft eine flächendeckende Nutzung der Maßnahme verhindert.

Die Aktivitäten und das Engagement der Bundesländer im Zusammenhang mit dem Schulmilchprogramm sind sehr unterschiedlich. Nordrhein-Westfalen hat in der Vergangenheit deutliche Anstrengungen unternommen. Dadurch konnte der Rückgang in den Verbrauchszahlen deutlich gebremst werden. So ist der Rückgang des Schulmilchabsatzes seit 1993 in Nordrhein-Westfalen nur halb so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Im Schuljahr 2005/06 konnte der Absatzrückgang in Nordrhein-Westfalen auf unter ein Prozent zurückgeführt und damit nahezu zum Stillstand gebracht werden.

Mit der angestrebten Ausweitung von Ganztagseinrichtungen in den Schulen bekommt die Schulverpflegung einen neuen Stellenwert und in diesem Zusammenhang auch die Schulmilchversorgung. (Quelle: BMELV)

Grußwort zum Weltschulmilchtag 2010

10-jähriges Jubiläum des Weltschulmilchtages am 29. September 2010

Jubiläen sind gute Gelegenheiten, einmal innezuhalten und zu betrachten, was sich bis heute an Veränderungen ergeben hat. Auch zum Jubiläum des Weltschulmilchtages sollten wir uns darüber Gedanken machen, was in den vergangenen zehn Jahren erreicht wurde, seit am 28. September 2000 die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erstmals den „Weltschulmilchtag“ ausgerufen hat. Da gibt es in Europa und speziell in Deutschland durchaus positive Ansätze, aber auch negative Entwicklungen zu bemerken.

Positiv registriert werden kann die Erweiterung der förderfähigen Produktpalette der Europäischen Union auf attraktivere Erzeugnisse. Dazu gehören zum Beispiel Fruchtjoghurt oder auch Buttermilch mit Früchten. Auch die Schaffung von einheitlichen Fördersätzen in der EU bei gleichzeitiger Anhebung der Förderung für entrahmte Erzeugnisse sowie erhebliche Vereinfachungen in der Durchführung sind positive Entwicklungen.

Andererseits hat die EU aber auch die Beihilfesätze seit dem Jahr 2000 um über 40 Prozent gekürzt. Dies blieb nicht ohne Folgen. So nehmen in Deutschland derzeit nur noch in Kindergärten und Grundschulen eine größere Anzahl von Kindern am Schulmilchfrühstück teil. Insgesamt liegt die Teilnahme in Deutschland bei nur rund 6 % aller Berechtigten. In vielen weiterführenden Schulen wird schon gar keine Schulmilch mehr angeboten. Dies liegt zum Teil daran, dass sich keine Betreuer für den Milchabsatz finden. Es hat aber auch die Beliebtheit der ursprünglich geförderten Produkte bei Jugendlichen erheblich nachgelassen und die „neuen“, förderfähigen Erzeugnisse sind noch nicht im Bewusstsein der Schüler angekommen. Hier ist eindeutig noch Verbesserungsbedarf gegeben.

Die FAO verfolgt mit dem Weltschulmilchtag das Ziel, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf eine gesunde Ernährung mit Milch und Milcherzeugnissen für Kinder und Jugendliche und auf entsprechende Förderprogramme zu richten. Mittlerweile nehmen interessierte Institutionen in über 40 Ländern diesen Tag zum Anlass, auf die Wichtigkeit der Versorgung aller Schülerinnen und Schüler mit Milch und Milcherzeugnissen hinzuweisen.

Zu den angesprochenen Institutionen gehört auch die deutsche „Initiative Milch“, die sich seit geraumer Zeit in den Aufbau eines zeitgemäßen Images von Milch und Milcherzeugnissen bei Schülerinnen und Schülern einbringt. Dazu werden ansprechende Informationen über die positiven Eigenschaften und Nutzen der Milcherzeugnisse in der menschlichen Ernährung angeboten, die über das Bewusstmachen des Wertes der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion auch zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren täglichen Nahrungsmitteln anregen. Hier kann ich die „Initiative Milch“ nur ermuntern, diese Bemühungen auch in Zukunft fortzusetzen. Lassen Sie nicht nach, den Adressaten in den Schulen, wie auch den Eltern und Erziehern nachhaltig zu vermitteln, dass die Ernährung mit Milch und Milcherzeugnissen immer eine „sichere Sache“ ist und eine gesunde Investition in die eigene Zukunft darstellt!

Nach den vorliegenden Informationen ist davon auszugehen, dass zwar ca. 70 % aller Schülerinnen und Schüler nach einem häuslichen Frühstück zur Schule kommen und auch ein zweites Pausenfrühstück mitbringen. Das bedeutet aber leider auch, dass immerhin 30 % der Schülerinnen und Schüler ohne Frühstück zur Schule kommen. Eine in diesem Monat vorgestellte wissenschaftliche Untersuchung der Universität Dortmund belegt, dass Schülerinnen und Schüler, die morgens zu Hause frühstücken und auch in der Schule ein zweites Pausenfrühstück insbesondere auch mit Milch und Milcherzeugnissen erhalten, ihren „Glukosespiegel“ hoch genug halten, über eine messbar höhere Konzentrations- und Merkfähigkeit verfügen und damit eben zu wesentlich besseren schulischen Leistungen gelangen können. Dieses Potenzial sollten auch die Schüler nutzen, die jetzt noch ohne Frühstück zur Schule gehen.

Milch ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Ernährung und mit den vielen unterschiedlichen Milcherzeugnissen bestens geeignet, zu einer gesunden Grundversorgung der Schülerinnen und Schüler beizutragen. Deshalb setzt sich der Bund zusammen mit der EU und den Bundesländern seit vielen Jahren für die Versorgung mit Schulmilcherzeugnissen ein. Die EU fördert die Schulmilchversorgung mit etwa 75 Mio. € jährlich. Davon entfielen auf Deutschland im Jahr 2009 ca. 7,1 Mio. €. In unseren Nachbarländern Polen, Frankreich und Schweden steigt die Beteiligung am EU-Schulmilchprogramm seit einigen Jahren beständig. In Deutschland ist die Entwicklung hingegen regional unterschiedlich.

Ich wünsche mir, dass vom Weltschulmilchtag 2010 ein erneuter Impuls ausgeht, um die Inanspruchnahme von Schulmilcherzeugnissen gerade auch in weiterführenden Schulen wieder zu erhöhen. Hierzu ist es sicher auch erforderlich, das Image von Milch und Milcherzeugnissen vor allem bei Jugendlichen zu verbessern. Zwar weiß jeder, der sich mit Ernährung beschäftigt, was Milch zu leisten im Stande ist – doch muss das Wissen um diese Leistungsfähigkeit der Milcherzeugnisse immer mal wieder ins Bewusstsein der Verbraucher von heute und morgen gerückt werden.

Der Weltschulmilchtag eignet sich hier nun ganz besonders, auf die vorhandenen Möglichkeiten des Schulmilcheinsatzes zur Verbesserung der Ernährungssituation in den Schulen hinzuweisen.

Pressemitteilung 9.9.2011
Minister Alexander Bonde: Eine ausgewogene Pausenverpflegung für alle Schulkinder ist wichtig für die optimale körperliche und geistige Entwicklung. Nutzen Sie die Schulfrucht- und Schulmilchprogramme
Ministerium unterstützt mit begleitenden pädagogischen Bildungsangeboten
09.09.2011 Ein vollwertiges Frühstück und eine gesunde Pausenverpflegung sind für die körperliche und geistige Entwicklung von Schulkindern notwendig. Regelmäßig frisches Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukte gehören dazu. Eine neue Studie belegt, dass die Schulmilch mithelfen kann, die Konzentration der Kinder in der Schule zu verbessern. Der Schulanfang ist eine optimale Gelegenheit für einen Neustart auch beim Frühstück. weiter …

Schulmilchprogramm NRW

März 2012
Das Schulmilchprogramm NRW

Landwirtschaftsministerium gibt wichtige Informationen für Schulen und Eltern als Broschüre heraus

Jede Schule in NRW hat die Möglichkeit ihren Schülerinnen und Schülern Milchprodukte zu vergünstigten Preisen anzubieten. Unterstützung bietet dabei die Zuschussförderung des EU-Schulmilchprogramms. Wie genau das funktioniert erläutert eine neue Broschüre des NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministeriums mit dem Titel Das EU-Schulmilchprogramm NRW Informationen für Schulen und Eltern. Neben Tipps zur Organisation und Informationen zu den Preisen werden zudem der gesunde Nährwert von Milch und Milchprodukten erläutert und die Auswirkungen auf die Entwicklung von Heranwachsenden beleuchtet.

Für Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel ist Schulmilch ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung von Schülerinnen und Schülern: Insbesondere vor dem Hintergrund, dass immer mehr Schulen zu Ganztagsschulen werden und der Unterricht immer weiter in den Nachmittag hineinreicht, ist eine gute Verpflegung für die Kinder und Jugendlichen wichtig. Das NRW-Schulmilchprogramm bietet besondere Unterstützung zum Beispiel mit der Hilfe von Landfrauen, die Unterrichtseinheiten zum Thema gesundes Frühstück mit Milch und Obst anbieten.

Die Broschüre benennt Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen und Kontaktdaten für diese Angebote und bietet interessierten Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern und Elternvertretungen die Möglichkeit, sowohl didaktisches Material für den Unterricht als auch bestimmte Events für Projekttage oder Schulfeste zu buchen.

Die Broschüre Das EU-Schulmilchprogramm NRW Informationen für Schulen und Eltern kann beim NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium bestellt werden unter der Telefonnummer: 0211-4566-666, per Fax: 0211-4566-621 oder per E-Mail: infoservice@mkulnv.nrw.de sowie online auf der Website des Ministeriums unter www.umwelt.nrw.de.

Die Landesvereinigung Milch Hessen informiert:

PRESSEMITTEILUNG

Fotowettbewerb zum Weltschulmilchtag 2011: Hessens Agrar-Staatssekretär Mark Weinmeister gratuliert Grundschule Langendiebach zum 1. Platz.

Mit Spannung wurde der Moment erwartet, nun sind die Gewinner des Fotowettbewerbs zum Weltschulmilchtag 2011 ermittelt. Der erste Platz geht an die Grundschule Langendiebach (Main-Kinzig-Kreis). Über zwei 2. Plätze freuen sich die Albert-Schweitzer-Schule Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis) und die MPS Vöhl (Kreis Waldeck-Frankenberg). Die Prämierung der Siegerschule aus Erlensee nahm Mark Weinmeister, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, gemeinsam mit Jörg Meyer-Scholten, Abteilungsleiter im Hessischen Kultusministerium, Armin Müller, Vorstandsmitglied der Landesvereinigung Milch Hessen e.V., sowie der Hessischen Milchkönigin Marie I., vor.

In der Albert-Schweitzer-Schule übergab Dr. Frank Jäger, Geschäftsführer der Landesvereinigung Milch, zusammen mit Olaf Zipp, Kreisbauernverband Gießen/Wetzlar/Dill e.V., den Gewinn.

Die Auszeichnung der MPS Vöhl führten Friedrich Schäfer, Kreislandwirt und Beauftragter für Landwirtschaft, Direktvermarktung und Verbraucherschutz des Landkreises Waldeck-Frankenberg, und Petra Will vom Team Ernährung der Landesvereinigung durch. Die Preisverleihung fand an allen drei Schulen am 28. September, dem diesjährigen Weltschulmilchtag, statt.

„Milch mit ihrem hohen Gehalt an Calcium, Vitaminen und Nährstoffen ist gerade für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen enorm wichtig“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister im Rahmen eines Pressegesprächs anlässlich der Prämierung der Siegerschule in Erlensee. Auch Jörg Meyer-Scholten betonte den gesundheitlichen Stellenwert des weißen Fitmachers: „Milch ist ein wichtiger Beitrag zur gesunden und lernfördernden Ernährung. Schulmilch fördert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und versorgt den Körper der Kinder mit notwendigen Kohlenhydraten und anderen Nährstoffen.“

Armin Müller erklärte, dass die Landesvereinigung mit dieser Aktion das Thema Milch in den Schulen wieder ins Gespräch bringen wolle, denn bekanntermaßen werde an den Schulen immer weniger Milch getrunken. Aus diesem Grund habe die Landesvereinigung vor den Sommerferien alle hessischen Schulen eingeladen, sich in einem Fotowettbewerb mit dem Thema „Fit mit Milch“ auseinander zu setzen.

Beim Fotowettbewerb, der von den vier Schulmilchlieferanten DMK Deutsches Milchkontor GmbH, FrieslandCampina Germany GmbH, Tetra Pak GmbH & Co KG und Upländer Bauernmolkerei GmbH unterstützt wurde, waren originelle Ideen gefragt, denn es galt, eine Gruppe mit mindestens 20 Personen ins rechte Licht zu rücken.

„Den drei prämierten Schulen ist dies in hervorragender Weise gelungen“, lobte Müller. Die Kreativität der Fotos habe die Jury beeindruckt. Als Preis erhielten die drei Gewinnerschulenpassend zum Motto „Fit mit Milch“ jeweils 400 Euro für die Anschaffung von Sportgeräten sowie einen Tag kostenlose Schulmilch für die ganze Schule.

Angesichts der vielen tollen Bilder, die von den Schulen eingereicht wurden, sei der Jury die Auswahl der drei schönsten Fotos nicht leicht gefallen. Müller dankte allen Schulen, die sich am Fotowettbewerb zum Weltschulmilchtag beteiligten: „Wir haben uns sehr über die originellen Fotos, die mit viel Engagement entstanden sind, gefreut.“ Er kündigte an, dass alle Schulen, die am Fotowettbewerb teilgenommen haben, ein Bewegungs-Poster mit der Schulmilch-Kuh Lotte und ein Überraschungspaket als kleines Dankeschön bekommen. Im

Sinne von „Lotte macht Dich fit“ und getreu dem Motto des Fotowettbewerbs „Fit mit Milch“ wünsche die Landesvereinigung Milch Hessen viel Spaß beim Ausprobieren.

Der „World School Milk Day“ wird seit dem Jahr 1999 auf Initiative der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) jeweils am letzten Mittwoch im September weltweit gefeiert mit dem Ziel, die Wichtigkeit von Milch in der Ernährung von Kindern und Jugendlichen zu unterstreichen. Weil Milch speziell für die Heranwachsenden so wertvoll ist, fördert die Europäische Union (EU) seit Jahren die vergünstigte Abgabe von Milch an Schulen und vorschulischen Einrichtungen. Informationen zum EU-Schulmilchprogramm und dessen gesundheitlicher Bedeutung sowie Tipps, wie ein Schulmilchangebot in der Schule organisiert werden kann, finden Sie in der Broschüre „Fit mit Milch“, die das Hessische Umweltministerium gemeinsam mit dem Kultusministerium und der Landesvereinigung Milch Hessen im vergangenen Jahr herausgegeben hat.
MEDIENKONTAKT:

Landesvereinigung für Milch und Schulmilchbüro:

Milcherzeugnisse Hessen e.V. Frau Tanja Lotz

Lochmühlenweg 3 Rhönstr. 10

61381 Friedrichsdorf 36396 Steinau a. d. Str.

Telefon: 0 61 72 / 71 06-2 93 0 66 63 / 91 81 85

Telefax: 0 61 72 / 71 06-2 96 0 66 63 / 91 81 86

t.lotz.lv-milch@agrinet.de