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Milch-Marketing 2011

März 2011 Mit viel Power und dem Slogan "Die Milch macht´s" warb die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) über Jahre für die Produkte hiesiger Bauern und Molkereien. Doch nach dem CMA-Aus war von heute auf morgen auch mit der aufmerksamkeitsstarken Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Schluss.
Die Initiative Milch aus dem Haus für Kommunikation hat Serviceportale zu den Milch-Branchen- und Aktionstagen entwickelt. Auf ihnen werden Veranstaltungen, Wettbewerbe oder andere Aktivitäten unterschiedlichster Absender gebündelt. Die beiden Tage sind in den Medien und in der Öffentlichkeit seit Jahren bekannt. Sie bieten zentrale Anlässe, die Themen Milch und "ausgewogene Ernährung" offensiv und aufmerksamkeitsstark zu kommunizieren.

Das Thema Schulmilch ist in Deutschland problematisch. Stark rückläufig bis gar nicht mehr vorhanden ist der Konsum von Milch an Schulen. Die Schulmilch macht´s? Die Initiative Milch ist von der Notwendigkeit der Versorgung mit Schulmilch überzeugt. Lesen Sie hier, warum:

Bad-Vibel-Online:


Clever is(s)t, wer Schulmilch trinkt

Bad Nauheim: Viele Studien dokumentieren die Bedeutung eines kohlenhydrathaltigen Frühstücks und einer kohlenhydrathaltigen Pausenmahlzeit in der Schule für die geistige Leistungsfähigkeit am Vormittag. So sind Kinder, die ein Frühstück oder eine kohlenhydrathaltige Pausenmahlzeit in der Schule zu sich nehmen, in den Morgenstunden leistungsfähiger, reaktionsschneller und können sich besser konzentrieren als Kinder, die nicht gefrühstückt haben.

U.a. der Hessische Kinder- und Jugendschutzbericht zeigt, dass mehr als ein Viertel der 6 bis 11jährigen und bis zu 40 Prozent der 15 jährigen Schüler morgens kein Frühstück zu Hause oder ein zweites Frühstück in der Schule zu sich nehmen.

Ein Interventionsprojekt der TU Dortmund, der Universität Erlangen-Nürnberg sowie des Institut für Sporternährung e.V. konnte zeigen, dass sowohl kognitive als auch soziale Faktoren durch ein gemeinsames Klassenfrühstücksbüffet positiv verbessert werden können. Gereiztheit und Aggressivität bei den Schülerinnen und Schülern haben nachweisbar abgenommen.

In einer Cross-Over-Studie konnte anschließend gezeigt werden, dass diese positiven Effekte auch durch eine Umsetzung des EU-Schulmilchprogramms sowie unter Berücksichtigung von Milch und Milchmischgetränken in der Schule möglich sein dürften.

"Die Verbesserungen der geistigen Leistungsfähigkeit führen somit auch zu einer Erhöhung des Intelligenz-Quotienten der Schülerinnen und Schüler", so der Ernährungswissenschaftler Günter Wagner, Vorstandsmitglied im Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim, und Mitinitiator von KIKS UP, einem ganzheitlichen Präventionsprogramm aus Bad Nauheim.

Die hierdurch direkt ermittelte Verbesserung von durchschnittlich sieben IQ-Punkten bei den Schülerinnen und Schülern bedeutet eine Verbesserung von rund 30 Pisa-Werten.

Ein seitens der Schule organisiertes Schulmilchangebot scheint dabei besonders notwendig zu sein, da lediglich drei Prozent der 9-13 jährigen Schüler Milch, und 2,2 Prozent Milchmischgetränke zum zweiten Frühstück mitbringen.


Marketingaktivitäten 2011

Die Gedenktage „Tag der Milch“ und „Weltschulmilchtag“ sind in den Medien und in der Öffentlichkeit seit Jahren bekannt. Sie bieten zentrale Anlässe, die Themen Milch und „ausgewogene Ernährung“ offensiv und aufmerksamkeitsstark zu kommunizieren.
Die „Initiative Milch“ aus dem Haus für Kommunikation hat Serviceportale zu den Gedenktagen entwickelt. Auf ihnen werden Veranstaltungen, Wettbewerbe oder andere Aktivitäten unterschiedlichster Initiatoren gebündelt. Ergänzt werden die Portale um themenbezogene Informationen, Trends, Tipps und Gewinnspiele.
So sind 2010 mit den beiden Service-portalen www.tag-der-milch.de und www.weltschulmilchtag.de zeitgemäße virtuelle Informationsplattformen für Medienvertreter, Brancheninsider und interessierte Verbraucher entstanden. Mit großem Erfolg und hoher Nutzung.

Nutzen Sie für Ihre Marketingaktivitäten 2011 diese Plattformen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Herzlichst

Egbert Roggentin


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